Shiba Inu aus Nippons Reich

 Briefe:

Viele Meinungen, Dankeschön und andere Briefe unserer bereits vermittelten und der eigenen Shibas finden Sie hier:

DAI-KA:

Hallo, liebes 1. Frauchen! Nun bin ich schon eine Woche bei meinem neuen Frauchen und muss Dir doch mal schreiben. Also, mein Frauchen ist nicht so jung und schön wie Du, aber sie kann so herrlich mit mir toben. Ich schlafe so von um 22.00 Uhr bis früh um 5.30 Uhr durch und dann muss ich ganz schnell raus. Ich lassen meinem Frauchen kaum Zeit, sich was Warmes anzuziehen. Und danach toben wir bis das Futter warm und fertig ist. Ach kann ich mir ihr schön toben, aber hast Du gewusst, dass sie beißt? Das hättest Du mir aber sagen können! Habe ich doch nur mal ein bisschen in die Haare gezogen, da hat sie mir doch ins Bein gebissen. Na gut, zugegeben, ich hatte mein Schnäuzchen voller Haare von ihr. Aber mir gleich ins Bein beißen ... das habe ich mir gemerkt! An ihre wacklige Perücke geh ich nicht mehr ran.Und ich kann doch auch nichts dafür, dass das Nachthemd von ihr so schön ist. Duscht sie, nehme ich es für diese Zeit zum Schlafen. Na, und die schafwollenen Socken braucht sie auch nicht mehr in den Schrank zu legen, die sind in meinem Körbchen eh viel besser aufgehoben. Hunger habe ich in der schönen Spreewaldluft wie verrückt. Aber da spielt sie auch die „eiserne Lady“. Übrigens habe ich eine schöne große Wohnung und im Keller sind noch viele Räume. Einen riesengroßen Hof mit Rasen gibt es auch. Da kann ich ganz schnell laufen und die Blätter an den Bäumen kosten. An den Blumen, die noch nicht erfroren sind, nage ich auch gern. Aber am Zaun steht so ein Riese (Berner Sennenhund), da hab ich Angst und geh ich lieber wieder zurück zu Frauchen. Ein Herrchen gibt es auch, das spielt ebenfalls ganz lieb mit mir. Und die Frau, die mich auf der Fahrt hierher begleitet hat, kommt mich jeden Tag besuchen, die kann ich auch gut leiden. Ich bin auch ganz brav an der Leine, ich mag die Leine zwar nicht, aber wenn es finster ist, hat mein Frauchen Angst und so gehe ich eben mit Leine. Na ja, ich muss mich ja auch verständlich machen, das ich das neue Frauchen sympathisch finde. Heute bin ich doch mal die lange Kellertreppe Hochgelaufen. Macht echt Spaß, die Beinchen reichen schon. Mein Frauchen hat gestaunt. Na, die wird sich noch öfters wundern. Alle Frechheiten habe ich ja noch nicht rausgelassen. Aber energisch ist sie auch, wenn ich das Halsband nicht umgemacht haben will. Da nimmt sie mich am Genick, schaut mir in die Augen und sagt: „Das Frauchen bin ich und das Band kommt um den Hals!“. Na gut, die ist ja auch so groß, muss ich halt noch wachsen, dann zeige ich ihr, was ne Harke ist ... Momentan ist es so kalt hier, da habe ich traumhafte Plätze zum Wärmen. In meinem Korb, auf der Couch oder am Terrassenfenster. Da hat Frauchen extra eine Decke für mich hingelegt. Und weinen tu ich nie, wenn sie mal weggeht. Lange bleibt sie eh nicht und ich kann bei schöner Musik ein bisschen träumen. Ich träum dann von meiner Mama, den beiden Brüdern und von Dir, liebes 1. Frauchen. Sei nicht traurig und sag das auch meiner Mama. Es geht mir hier gut und mit meinem Dickkopf werde ich schon viel erreichen. Na ja, wenn ich das aber so bedenke, dann lässt mein Frauchen doch nicht alles zu. Aber da ist ja noch das Herrchen, probier ich es eben da, mal sehen, bei wem ich es schaffe.Alle sind lieb zu mir, besonders mein Frauchen, der schenke ich oft ein Lächeln. Sie gibt sich echt Mühe und hat viel Zeit für mich. Sie steht extra um 5.30 Uhr auf, damit ich puscheln gehen kann, nach dem Frühstück und dem Toben muss ich wegen dringender Großgeschäfte raus. Ich mache das so eilig, dass mein Frauchen bei der Kälte im Bademantel raus muss. Na ja, muss sie halt mal ein bisschen den verlängerten Rücken zusammenkneifen, sie neckt mich ja auch immer. Laufen an der Laufleine mag ich nicht. Weißt Du, dann wackle ich immer mit dem Schwanz, wenn sie mit dem blöden Gebamsel kommt und dann gehe ich erst ganz brav. Ich könnte mich amüsieren, wenn Frauchen dann hinten an dem Strick hängt und ich ganz schnell laufen – ausgleichende Gerechtigkeit, finde ich. Besuch beim Tierarzt, na da gab's gar nichts. Die bewunderte mich und krabbelte mir ewig im Fell herum und mein Frauchen war stolz auf mich und wurde köstlich belohnt. Na, alles muss ich ja noch nicht verstehen. Auto fahren mag ich auch nicht, nun soll ich mich aber daran gewöhnen. Ich glaube, das wird nichts. Während der Fahrt springe ich Frauchen an den Hals und sie sagt dann: „Au weia, wenn jetzt die Polizei kommt“. Na und einmal hat sie mich bis zur Stadt mitgenommen, da waren wir in einem Zuhause mit ganz vielen Damen (Steuerbüro). Ich habe mich ganz freundlich gegeben zu allen Damen, aber irgendwie war die Aufregung zu groß und in mir regte es sich, da hab ich einfach mitten im dem Zuhause einen großen Haufen gesetzt. Auf dem Heimweg war mir ja nun leichter geworden, aber Frauchen ging's schwer, die hat gar nichts gesagt. Da musste ich ganz schön schmusen und Küsschen verteilen, bis sie wieder normal war. Alles versteh ich eben doch noch nicht. Sonntag war mein liebes Herrchen im Wald gewesen, bin auch lieb gelaufen und habe mich gefreut. „So“, dachte Frauchen, wenn Du schon so weit laufen kannst, dann geh ich eben mit Dir auch in den Wald. Ich dachte aber: „Frauchen, dich muss ich wieder mal ein bisschen ärgern“. So hab ich mich eine ganze Stunde durch den Wald tragen lassen. Nicht einen Schritt bin ich gelaufen. Eine Etage höher ist die Welt doch viel interessanter. Zuhause hat mein Frauchen dann gejammert, ihr Rücken wäre ganz steif vom Tragen. Da bin ich ja nicht so, habe ich also schnell mit ihr geschmust und Küsschen gegeben, dann war's wieder gut. Das andere Frauchen, das mich mit abgeholt hat, kommt auch jeden Tag, die hab ich auch lieb. Aber heute hatte sie etwas komisches an der Leine. So puschlig und ich wusste nicht, wo da hinten und vorne war. Alles zugewachsen. Freundlich wie ich bin, wollte ich spielen. Das komische Ding aber ging in mein Körbchen, klaute sich einen Knochen und knurrte mich an. Na, der oder das Ding kann mich mal. Wenn ich groß bin, dann suche ich mir einen schönen, langbeinigen Freund, dem man in die Augen schauen kann.Und jetzt bin ich wieder müde geworden. Hast Du mich noch lieb, 1. Frauchen und was macht meine Mama? Ein großes Küsschen von Deiner Dai-Ka

Zauber Prima Nova:

Ich war bislang das Nesthäkchen in der Familie, habe mich aber inzwischen zu einer großen Shiba-Dame gemausert. Frauchen meint, ich würde nicht nur Zauber heißen, sondern ich wäre auch einfach zauberhaft. Ich bin sehr, sehr lieb zu allen ob es nun zwei oder vier Beine hat, ich knutsche alles nieder. Ausstellungen machen mir auch nichts aus, das halte ich mit links durch ohne einmal muffig zu sein. Am liebsten gehe ich weite Spaziergänge machen mit meinem besonderen Freund Lord, ab und zu ist auch die Mimizu dabei, aber die ist ein Luder. Sie kneift mich immer heimlich, wenn Frauchen nicht schaut. Aber auf solche Sachen lasse ich mich gar nicht ein, ich habe ein dickes Fell und stecke das weg.

Kurai:

Hallo, ich bin Kurai - Frauchens erste Hündinund mein Frauchen liebst mich genauso wie ich sie abgöttisch liebe. Ich allein bin die ungekrönte Chefin im Rudel. Meisterlich kann ich beim Begrüßen tänzeln wie eine Ballerina, dabei jodele ich in den tollsten Nuancen. Um meinem Frauchen dann meine Freude zu zeigen, nehme ich liebevoll ihr Hosenbein ins Mail und knuffle sie durch. Das ist für mich zu einem Ritual geworden und egal, ob Frauchen nach 10 Minuten oder nach Stunden zu mir kommt, ich freue mich und sie kommt um diese Begrüßung nicht herum. Ich bin neugierig und ein wahrer Quotenjäger beim Fernsehen. Außerordentlich liegen mir dabei Action-Filme, um so mehr Lärm, Knallen und Tohuwabohu, um so hingerissener bin ich. Frauchens Leder-Couch hat genau die richtige Höhe, um kerzengerade und total angespannt darauf zu sitzen und sich von dem Programm der Flimmerkiste berieseln zu lassen. Sind seichte Melodien und ruhige Szenen angesagt, dann lege ich mich ganz entspannt auf den Rücken, die Beine hoch gegen die Lehne und mache ein kleines Schnarcherchen. Doch schon beim nächsten Knall, wenn es wieder so richtig zur Sache geht, bin ich wieder voll da. Ich springe sofort auf und muss wieder gespannt zuschaun. Bei Tiersendungen gebe ich dann auch Töne von mir, ich fiepe und wiege den Kopf hin und her. Was mir dabei durch den Kopf geht, hat mein Frauchen aber bisher noch nicht herausbekommen. Ist vielleich auch besser so... Sogar als ich vor meinem ersten Wurf schon sichtlich Wehen hatte, war ich als "Fernseh-Eule" hin und her gerissen. Mir fiel die Entscheidung sehr schwer, was sollte ich nur tun - fertig sehen oder lieber werfen ...Schon von der ersten Minute an habe ich mein Frauchen und sie mich angesehen und es war um uns geschehen. Ich stieg mit meinen Vorderpfötchen auf ihr Knie und schaute ihr lange und tief in die Augen. Ich habe wohl versucht, ihre Seele zu ergründen und schon waren wir eins. Sowas ist immer noch die beste Methode, um ein liebes, gutes Frauchen zu finden. Genauso tue ich es noch heute, wenn Fremde ins Haus kommen. Sind sie mir sympathisch, nehme ich den berüchtigen Blickkontakt auf und der bestimmt alles weitere. Für mich gibt es nur zwei Dinge - entweder bist du mir sympathisch, dann darfst du mich anfassen und mich kraulen - oder ich mag Dich nicht und dulde Dich nur, weil Frauchen es so will. Dann lass mich in Ruhe und ich toleriere Dich. So ein Shiba wie ich ist schließlich eine herausragende Persönlichkeit. Ich springe nicht hündisch unterwürfig jeden Besucher an und belecke ihn, um Aufmerksamkeit zu erreichen. Nein, ich entscheide selbst und lasse mich nie zwingen. Das muss ein jeder, der mit einem Shiba leben will, erst einmal bereit sein zu akzeptieren. Der Besucher, der bereit ist, das zu verstehen, wird aber den wundervollsten Kameraden der Welt besitzen. Nur nebenbei möchte ich noch bemerken, dass ich nicht nur ein kluger sondern auch ein schöner Hund bin. Ich erfüllte 2x3 Anwartschaften auf Aufstellungen und bekam das Jüngsten- und Jugendchampionat 2000 zugesprochen. Zu recht, wie ich finde ... Aber auch wenn ich alle Schönheitsfehler der Welt hätte, für mein Frauchen wäre ich trotzdem, das Schönste und Liebste,

"Kurai" ist die erste meiner Hündinnen, die nach einer Hochzeit mit Bakai Welpen bekommen sollte. Die Trächtigkeit verlief völlig problemlos. Sie war agil, nicht mal mit Bäuchlein träge oder gar mißmutig, sondern einfach unser Sonnenschein.Dies war der Stand 2001 Inzwischen sind Jahre vergangen, ich habe viel erlebt, schöne Babys bekommen, aber leider wurden diese immer wieder weggeholt. So richtig habe ich das den Leuten nie verziehen! Ich habe es mir gut gemerkt und so unbedarft mit Fremden wie einst bin ich nicht mehr. Ich dulde Fremde nur um meinen Leuten einen Gefallen zu tun, viel lieber sehe ich sie wieder gehen. Sobald die "Eindringlinge" weg sind, komme ich und quietsche, jaule und jodele in den urkomischten Tönen. Ja, ich tänzle wie ein wildgewordenes Zirkuspferd.Oh, wenn das die Besucher wüßten, sagt mein Frauchen, würde keiner mehr kommen, hihi. Na, die anderen können sich ja anschmeißen, ich nicht ;-))

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